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Wenn mich nach diesen 14 Tagen auf der HANSEATIC inspiration jemand fragt: "Anne, wie war Alaska?", dann fehlen mir fast die Worte. Es gibt einfach zu viel zu erzählen von all dem, was mein Partner und ich – gemeinsam mit unseren Emocean-Gästen – zwischen Seward und Vancouver erleben durften. Alaska lässt sich nicht einfach nur besichtigen. Alaska muss man spüren. Es grollt, wenn jahrhundertealtes Gletschereis bricht. Es zischt, wenn ein Buckelwal direkt unter dem Kabinenbalkon auftaucht. Und es erwärmt das Herz, wenn man diese unvergleichlichen Momente mit Gleichgesinnten teilen darf.
Was wir in diesen zwei Wochen erleben durften, war eine Reise fürs Leben. Wir sind tief in die majestätische Natur eingetaucht, haben wilden Bären beim Lachsfischen zugesehen, sind durch verzauberte Wälder gewandert und wurden von strahlendem Sonnenschein überrascht, wo man sonst meist nur Nebel vermutet. Kommen Sie mit an Bord und begleiten Sie uns durch mein persönliches Reisetagebuch voller unvergesslicher Augenblicke und ganz besonderen Entdeckungen am anderen Ende der Welt!
Ihre Anne Fischer.
Die Koffer gepackt, die Vorfreude riesig: Über München und Seattle machten wir uns von Berlin aus auf den Weg nach Anchorage. Spät nachts fielen wir voller Vorfreude in unser Hotelbett – voller Spannung auf all die unvergesslichen Momente, die in den kommenden zwei Wochen auf uns warten sollten.
Früh morgens klingelte bereits wieder der Wecker – der Jetlag (10 Stunden Zeitunterschied) lässt grüßen! Doch all die Müdigkeit war verflogen, als wir am Bahnhof standen. Das Geniale: Das Gepäck wird direkt am Bahnhof abgegeben und fährt von selbst ins Hotel nach Seward. Die Alaska Railroad rollte pünktlich los. Mit gemütlichen 30 Kilometern pro Stunde schlängelte sich der Zug durch schier unendliche Täler und vorbei an stillen Seen. Wir saßen in riesigen, weichen Sessel-Sitzen, tranken Kaffee und lauschten den Anekdoten der Tourguides. Und die Natur belohnte uns sogleich: Zwei Gletscher, zwei im Wasser stehende Elche, Bergschafe und majestätische Adler begleiteten unsere Fahrt! In Seward angekommen, gab es erst einmal fangfrischen Fisch in einem lokalen Diner, einen rettenden Mittagsschlaf und einen Abendspaziergang bei Sonnenschein direkt an der Küste.
Bevor es an Bord ging, nutzten wir die Zeit für den National Glacier Hike im Kenai Fjords Nationalpark. Schon auf der 20-minütigen Anfahrt mit unserem fantastischen Guide Forrest kreuzten drei tiefenentspannte Elche die Straße. Forrest impfte uns auf der zweistündigen Wanderung durch saftiges Grün und Moos den wichtigsten Verhaltenscode für den Ernstfall ein:
„If it's brown, lay down; if it's black, fight back; if it's white, good night!“
Zum Glück sahen wir zum Exit Glacier des Harding Icefields nur eisige Panorama-Aussichten und keinen Bären aus nächster Nähe.
Um 16.00 Uhr hieß es dann endlich: Einschiffung auf der HANSEATIC inspiration! Direkt an der Gangway wurden wir von der Crew mit strahlendem Lächeln und einem Glas prickelndem Champagner empfangen. Der Check-in im HanseAtrium lief absolut reibungslos. Unsere Balkonkabine erwies sich als wahres Raumwunder mit unglaublich viel Stauraum. Kurz frisch gemacht, trafen wir an der Rezeption zum ersten Mal auf unsere Emocean-Gäste – ein erstes Anstoßen auf eine unvergessliche Zeit!
Heute gab es kostenfreie Expeditionsparkas für alle – perfekt sitzend und kuschelig warm. Im HanseAtrium stellte sich das hochkarätige Expeditionsteam vor und stimmte uns im „Precap“ auf die nächsten Tage ein. Toll gelöst: Wer lieber auf dem Bett liegt, schaut die Briefings einfach live auf dem Kabinen-TV.
Bei unglaublichen 17 Grad und bestem Wetter glitten wir durch die Hallo Bay und die Kukak Bay. Wir standen auf dem Inspiration Walk auf Deck 6 (man ist hier so unfassbar nah an der Wasserlinie!) und zückten die Swarovski-Ferngläser, die auf jeder Kabine bereitliegen. Und tatsächlich: Erst sahen wir vereinzelte Braunbären im Gras, und in der Kukak Bay entdeckten wir eine Bärenmutter mit drei kleinen Bärenjungen! Fischotter und Seeadler tummelten sich am Ufer, Wale im Wasser. Abends feierten wir den Captain's Welcome mit Cocktails und Kaviar und fielen überglücklich ins Bett.
Am nächsten Tag erreichten wir Homer. Das Wetter zeigte sich typisch "alaskisch": 15 Grad, Nieselregen und ein tief hängender Himmel. Gemeinsam mit unserer Emocean-Gruppe wanderten wir nach einer Bootsanlandung knapp zehn Kilometer durch die ursprüngliche Wildnis bis zum Grewingk-Gletschersee. Die Strecke war durchaus fordernd und verlangte Konzentration und Ausdauer. Gleichzeitig lag in der feuchten Luft, den moosbewachsenen Wäldern und der stillen Weite eine fast magische Atmosphäre, die Alaska von seiner authentischsten Seite zeigte.
Erschöpft, aber voller Erinnerungen kehrten wir am Nachmittag an Bord zurück. Beim Public Viewing im HanseAtrium ließen wir den Tag entspannt ausklingen, bevor wir uns am Abend im Hauptrestaurant wieder mit unseren Emocean-Gästen trafen. In geselliger Runde ließen wir die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren – ein schöner Abschluss dieses Tages.
Dank Zeitumstellung früh wach, beobachteten wir morgens von Deck 6 aus die Einfahrt nach Kodiak. Weißkopfseeadler kreisten über uns, Seelöwen und Seeotter schwammen vorbei! Per kultigem gelbem US-Schulbus ging es in die 4.000-Einwohner-Stadt. Am frühen Nachmittag folgte das absolute Highlight: Eine Walbeobachtung in einer winzigen Gruppe von nur sechs Personen! Drei Stunden lang kurvten wir mit unserem Speeder über das Wasser. Zuerst sahen wir Adlernester und Papageientaucher, dann einen Buckelwal zum Greifen nah – und schließlich einen majestätischen Grauwal, der minutenlang neben unserem Boot verweilte und uns immer wieder seine Schwanzflosse zeigte.
Beseelt trafen wir uns einige Zeit später zu unserem exklusiven Gruppen-Champagnerempfang auf Deck 8 am Heck in der Ocean Academy und genossen das Auslaufen. Anschließend gönnten wir uns gemeinsam die japanisch-peruanische Fusionsküche des im Reisepreis inkludierten Spezialitätenrestaurant Nikkei. Danach überraschten uns die Offiziere mit einer kleinen "Schnapsbar" mit Rum, Whiskey und Portwein, wo wir uns einen Digestif gönnten. Doch der Tag war noch nicht zu Ende: Kurz vor Mitternacht ertönte plötzlich die Stimme des Kapitäns über die Lautsprecher:
„Wale, Wale, Wale!“
Der Kapitän stoppte die Motoren. Rund 20 Buckelwale umringten die HANSEATIC inspiration. Wir standen im Schlafanzug auf unserem Balkon und beobachteten im dämmrigen Licht der Mitternachtssonne, wie die Riesen des Ozeans friedlich sprangen und spielten. Ein unvergesslicher Moment.
Nach einem entspannten Seetag weckte uns früh ein Blick aus dem Fenster: Wir glitten durch Icy Bay, vorbei an den ersten schimmernden Eisschollen. Die HANSEATIC inspiration bewies hier ihre höchste Eisklasse für Passagierschiffe: Das Schiff manövrierte zentimetergenau bis auf 250 Meter an die gewaltige Eiswand des Tsaa-Gletschers heran. So nah, dass man jede Bewegung hört. Jede Spannung. Jede Kraft.
Wir standen mit ehrfürchtigem Staunen auf dem Inspiration Walk, als der Gletscher vor unseren Augen kalbte. Ein Getöse wie Donner hallte durch den Fjord, riesige Eismassen klatschten ins Wasser – eine Naturgewalt, die einem Gänsehaut über den Rücken jagt! Beim Rausfahren fuhren wir direkt durch die Eisschollen mit einem epischen Knirschen am Rumpf und die gläsernen Balkone auf Deck 8 wurden ausgefahren, sodass man schwebend über dem Eismeer stand – wow!
Danach ging es weiter zum Hubbard‑Gletscher – über zehn Kilometer lang, so monumental, dass kein Foto ihn wirklich fassen kann. Abends überraschte uns Hapag-Lloyd Cruises mit dem „Alaska-Zauber“ auf dem Pooldeck: heiße Schokolade, gebrannte Mandeln, Bowle am Pool. Musik, Lachen, warme Gespräche – ein perfekter Kontrast zu den mächtigen Eiswelten des Morgens. Lecker!
Bei 11 Grad und mystischem Nebel erreichten wir Elfin Cove, ein winziges Fischerdorf mit nur 25 Bewohnern. Die Landschaft ist ein kleines Wunder: viele kleine Inseln, spiegelglattes Wasser, klares Wetter. Kein Auto, kein Lärm. Ein Ort, der sich anfühlt, als hätte die Zeit ihn vergessen. Nach einem Vortrag eines Einheimischen tenderten wir an Land, schlenderten durch den Ort und kehrten im einzigen Pub auf ein lokales Alaska-Bier ein.
Auf der Weiterfahrt nach Point Adolphus ereignete sich das nächste Naturwunder: Wir saßen gerade in der Sauna, als wir ein tiefes, grollendes Blasen hörten. Wir zogen uns in Rekordzeit an und eilten auf das Observation Deck. Etwa 10 bis 15 Buckelwale umschwammen das Schiff. Und mittendrin ein junger, verspielter Wal, der mit der Flosse aufs Wasser schlug, sich drehte und wieder auftauchte, als würde er uns etwas vorführen wollen. Auf dem Observation Deck konnte man das Schauspiel perfekt überblicken. Oben war es ganz still. Der Motor wurde ausgeschaltet, niemand sprach. Alle standen da, den Atem fast anhaltend, und schauten fasziniert auf diese friedliche, kraftvolle Szene. Eine Atmosphäre, die man nicht vergisst.
Später fand der Hapag-Lloyd Cruises Cocktail statt. Im Außenbereich der Ocean Academy hatte die Cruise Managerin einen kleinen Empfang aufgebaut – mit Cocktails, Champagner und feinen Häppchen. Es war ein lockeres Get-together mit Gästen und Crew.
Der Wecker klingelte bereits früh für die Einfahrt in den spektakulären Endicott Arm. Im ersten Morgenlicht glitten wir bei spiegelglatter See und leichtem Nebel durch den Fjord, ehe wenig später die Sonne herauskam und den Blick auf dichte Wälder freigab – kurz darauf erreichten wir schließlich den imposanten Dawes-Gletscher.
Nach dem Frühstück im Lido und der Ausflugs-Präsentation wartete ein ganz exklusives Highlight auf unsere Emocean-Gäste: Der Leitende Ingenieur führte uns am späten Vormittag tief in den Maschinenraum und die faszinierende Technik des Schiffs ein.
Nach einer frischen Ramensuppe zum Mittagessen nutzten wir den Sonnenschein für 25 flotte Runden auf der Joggingstrecke, ehe wir am späten Nachmittag bei der Einfahrt in die Thomas Bay erneut unberührte Naturkulissen staunend beobachteten. Den rundum perfekten Tag schlossen wir mit einem gemeinsamen Abendessen im Hanseatic zu acht und dem fröhlichen Offiziers-Cocktail-Shaken im HanseAtrium ab – leckere Cocktails, Tanzmusik und ein herrlich entspanntes Miteinander bis spät in den Abend!
Am darauffolgenden Tag erreichten wir Kake auf Kupreanof Island bei schönem Wetter und milden 16 Grad. Nach dem Frühstück erlebten wir im HanseAtrium eine besonders berührende Begrüßung: Angehörige der Kake Tribal Corporation stellten ihren Stamm auf Englisch und Tlingit vor und sangen traditionelle Lieder – eine wunderbar warme und respektvolle Atmosphäre.
Anschließend ging es ganz entspannt per Tender an Land; durch die vorausschauende Einteilung in Farbgruppen gab es keinerlei Gedränge und der Alltag der Bewohner bleibt geschützt. Ausgerüstet mit kostenfreien Stadtplänen schlenderten wir vorbei an den imposanten Totempfählen – darunter der größte aus einem einzigen Baum geschnitzte Totempfahl überhaupt – direkt zur Lachs-Aufzuchtstation am Fluss. Am Ufer beobachteten wir Schwarzbären, einige mit Jungtieren, andere allein. Dazu Weißkopfadler, die über uns kreisten. Wir standen still und schauten zu, wie sich diese Szene aus Wasser, Wald und Wildlife vor uns entfaltete. Auf dem Rückweg an Bord sahen wir vom Schiff aus sogar noch Orcas.
Eine kleine Anekdote bleibt uns dabei besonders schmunzelnd in Erinnerung: Bei unserem Ausflug gerieten wir in weichen Schlamm und unsere Schuhe waren komplett eingesaut. Am späten Nachmittag stellten wir sie vor die Kabinentür und am Abend standen sie bereits wieder schneeweiß und makellos sauber da. Genau dieser aufmerksame Service ist es, der eine Luxus-Kreuzfahrt mit Hapag-Lloyd Cruises so besonders macht!
Bei milden 14 Grad und einem Sonnen-Wolken-Mix wurden wir in Petersburg empfangen. Für unsere Gäste hatten wir vorab den privaten Guide Larry organisiert, der uns direkt an der Pier abholte. Als ehemaliger Fischer führte er uns zuerst durch den schlichten Hafen und zeigte uns das typisch amerikanische, vom Fischfang geprägte Städtchen.
Schnell ging es hinaus auf die Trails in die unberührte Natur – denn für sie lohnt sich der Weg ganz besonders! Der Wald war dicht, der Boden weich und die Geräusche wohltuend gedämpft. Am Fluss beobachteten wir fasziniert die Lachse und die Landschaft beeindruckte uns mit ihrer tiefen Ruhe und Klarheit. Ein schönes Highlight war zudem der Besuch der 140 Jahre alten Hütte von Larrys Großvater samt historischem Heilbutt-Equipment, gefolgt von einer kleinen Wanderung mit Panoramablick und friedlich grasenden Rehen.
Da wir das Mittagessen verpasst hatten, nutzten wir den inkludierten 24-Stunden-Kabinenservice für einen entspannten Lunch. Nach einem gemütlichen Aperitif auf dem Balkon feierten wir abends zu zehnt im Spezialitätenrestaurant Nikkei – mit großartiger Laune und köstlichem Essen. Andere Gäste unserer Gruppe waren parallel am Anan Creek unterwegs und erlebten Schwarz- und Braunbären hautnah, wovon sie uns abends begeistert berichteten.
Am Sonntag lagen wir im Hafen von Wrangell, direkt neben der Seabourn Encore. Der Tag begann herrlich entspannt: Einmal bis acht Uhr ausschlafen und an Deck den geschenkten Räucherlachs unseres gestrigen Guides Larry genießen. Das Wetter meinte es erneut fantastisch mit uns – milde 16 bis 22 Grad und keine einzige Wolke am Himmel.
Wir gingen an Land und erkundeten Wrangell und seine wunderschönen Wanderwege ganz individuell. Der Pfad führte uns durch dichten Wald, über weiche Pfade und vorbei an kleinen Buchten bis zum Petroglyph Beach, wo wir fasziniert vor den uralten, eingeritzten Steinzeichen standen, die still von vergangenen Zeiten erzählen. Auf dem Rückweg blieb plötzlich ein Reh am Wegesrand stehen und blickte uns neugierig an – ein unerwarteter, bildschöner Moment!
Zurück an Bord wartete ein feines Highlight auf uns: Eine Pop-up-Bar in der Ocean Academy. Draußen im warmen Sonnenschein traf sich unsere Emocean-Gruppe auf einen Aperol Spritz. Wir stießen gemeinsam an, genossen die leichte Stimmung und ließen den Tag tiefenentspannt zu Ende gehen.
Am darauffolgenden Tag erreichten wir Ketchikan, den letzten Hafen unserer Reise. Schon am frühen Morgen glitten wir bei spiegelglatter See und leichtem Nebel durch einen Fjord – ein wunderschöner Auftakt. Nach dem Frühstück starteten wir zu unserem Ausflug "E-Bike und Wanderung". Gemeinsam mit einem Bordexperten und einem lokalen Guide radelten wir rund acht Kilometer entlang der Küste, durch kleine Wohnviertel und vorbei an Fischerbooten.
Danach wanderten wir zwei Kilometer auf dem Lunch Creek Trail durch Wälder, die nach Zedern duften, und über Holzstege, die sich zwischen Farnen und Moos hindurchschlängeln. Dabei erfuhren wir viel über die Flora und Fauna Alaskas. Es war einer dieser Tage, an denen man spürt, wie leicht sich Alaska anfühlt. Am Nachmittag erkundeten wir die historische Creek Street mit ihren Häusern am Fluss, in dem unzählige Lachse zu sehen waren. Zum letzten Auslaufen traf sich unsere Emocean-Gruppe bei einem Drink auf dem Pooldeck und ließen den Abend nochmal in aller Ruhe Revue passieren.
Die nächsten beiden Tage standen ganz im Zeichen einer entspannten Fahrt durch die eindrucksvolle Inside Passage entlang der kanadischen Küste. Nachdem wir die Uhren wieder eine Stunde vor gestellt hatten, glitten wir vorbei an dicht bewaldeten Inseln, die wie grüne Rücken aus dem Wasser ragten – links und rechts die Küste fast zum Greifen nah. Während wir die Natur an Deck genossen, im Whirlpool entspannten oder in den Tag hineinlebten, tauchten immer wieder Wale auf, die ruhig ihre Bahnen zogen.
Ein Highlight war die Proviantführung, geleitet vom Hoteldirektor Christoph Timm höchstpersönlich: Von der Gummistiefelwaschanlage auf Deck 3 ging es tief hinter die Kulissen der schiffseigenen Logistik, krönend abgeschlossen mit einem überraschenden Glas Champagner. Der Abend gipfelte im eleganten Kaviar-Dinner im Restaurant Hanseatic und dem feierlichen Captain’s Farewell.
Als die Crew als herzlicher Shanty-Chor Seemannslieder anstimmte und die Seekarte der Reise verlost wurde, spürte man einmal mehr die wunderbar familiäre Atmosphäre an Bord. Danach stießen wir mit unserer Gruppe auf dem Pooldeck auf die Reise an. Anschließend gab sich jeder für den letzten Seetag seinem eigenen Rhythmus hin.
Der letzte Seetag durch die Inside Passage präsentierte sich etwas bewölkter und kühler – die ideale Kulisse, um ganz entspannt die Koffer zu packen und in den Tag hineinzuleben. Zur Mittagszeit wartete auf dem Pooldeck noch eine urige Überraschung auf uns: Ein skandinavisch angehauchter "Pølser Lunch" mit deftigen Rentier-Hotdogs und Ofenkartoffeln unter freiem Himmel. Nach dem finalen Reise-Recap und einem stimmungsvollen Abschiedsessen mit unseren Emocean-Gästen beschenkte uns der Himmel noch mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang. Als besonderes Erinnerungsstück erhielt jede Kabine zudem einen USB-Stick mit dem von den Experten liebevoll zusammengestellten Logbuch der Reise.
Am nächsten Morgen hieß es in Vancouver schließlich Abschied nehmen: Nach einem letzten Frühstück im Lido wurden wir an der Gangway herzlich von Kapitän Jörn Gottschalk und dem Hoteldirektor verabschiedet. Bevor es zum Flughafen ging, nutzten wir die Zeit für eine spontane Tour mit dem Hop-on-Hop-off-Bus durch die Stadt – der perfekte Ausklang einer rundum unvergesslichen Reise!
Was für eine fantastische und intensiv erlebnisreiche Reise mit der HANSEATIC inspiration! Alaska hat uns landschaftlich schlichtweg überwältigt – so unfassbar schön, wild und abwechslungsreich hatten wir uns die Natur schlicht nicht vorgestellt. Auch wenn eine Expedition definitiv kein Erholungsurlaub im klassischen Sinne ist und man von morgens bis abends voller Vorfreude auf Achse ist, entschädigt das gebotene Programm für alles:
Wir hatten fantastisches Wetterglück mit durchgehendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen und genossen Tag für Tag die hervorragende, abwechslungsreiche Küche an Bord unseres Top-Expeditionsschiffs. Die gewaltigen Gletscher, die tief eingeschnittenen Fjorde und die dichten Wälder boten uns täglich neue Postkartenmotive. Wir beobachteten Schwarzbären beim Lachsfischen, entdeckten Adler hoch über den Baumwipfeln, begleiteten Buckelwale und Orcas auf dem Wasser und begegneten sogar neugierigen Rehen am Wegesrand. Jede Wanderung und jede Anlandung hielt neue Überraschungen bereit. Gemeinsam mit unserer großartigen Emocean-Gruppe durften wir unzählige magische Augenblicke erleben, die diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
All diese magischen Augenblicke brennen sich tief ins Herz ein. Ganz ehrlich: Ich würde am liebsten sofort wieder die Koffer packen!
Schiff Ahoi!
Ihre Anne Fischer
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Timo Clarén, Anne Fischer, Anne Kessenich, Jessica Staffel, Michelle Koepke & Bernd Kuschner
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